Bald ist es wieder so weit die Linux Distribution Ubuntu Linux von Canonical geht in eine neue Runde, in ca.4 Wochen wird die Finale Endversion von Ubuntu 15.04 erscheinen. Die Finale Beta von Ubuntu 15.04 ist nun auf den Servern verfügbar.

Was ist neu:

1. Die Menüs wandern zurück ins Anwendungsfenster. Damit gibt es das Globale Menü als Default-Einstellung nicht mehr.

2. Neue Animationen und Grafiken.

3. Unter der Haube kommt für den Systemstart nun Systemd zum Einsatz. Es löst die Ubuntu Eigenentwicklung Upstart ab.

Neugierige können sich die Beta hier downloaden.

https://wiki.ubuntu.com/VividVervet/ReleaseNotes

 

 

am 23.10.14 ist Ubuntu 14.10 Utopic Unicorn erschienen, das Iso kann ab sofort von den Servern herunter geladen werden. Doch lohnt sich der Umstieg und welche neuen Features bietet Ubuntu 14.10?

Selten gab es so wenige Neuerungen in einem neuen Ubuntu-Release. Viele Programme wurden auf eine aktuellste Version gebracht, jedoch eigentlich kaum neue Features eingebaut. Ubuntu unterscheidet sich daher weder optisch noch durch verbesserte Features zum Vorgänger 14.04 LTS. Hier ein Überblick.

1. Linux-Kernel 3.16
2. Aktuelle Versionen von Firefox, LibreOffice und einigen Gnome Programmen.
3. Unity Verbesserung für hochauflösende Displays.

Aufgrund der wenigen Neuerungen ist ein Umstieg derzeit kaum empfehlenswert, besser ist es weiterhin auf Ubuntu 14.04 LTS zu setzen.

Komplett fertig installierte Rechner mit Ubuntu finden Sie übrigens bei uns im Shop. Diawo.de

Zum Download von Ubuntu 14.10 gehts hier: Download

Die Mainboard-Hersteller achten bei der Entwicklung eines neuen Mainboards meist nicht auf Kompatibilität zu Linux. Ein neues Mainboard wir primär für Microsoft Windows entwickelt. Es ist daher oft so, dass neue Mainboards noch keine ausgereifte Linux Unterstützung bieten. Besonders oft passiert dies bei Soundchips und zuletzt bei Entwicklungen wie der neuen Intel-Bridge. Auch wenn Linux immer bessere Treiber bietet und zumindest auf vielen neuen Mainboards akzeptabel läuft, kommt es doch immer wieder vor das Linux einige Funktionen verweigert, oder diese nur über Umwege genutzt werden können. Gerade beim Mainboard ist bei einem Neukauf daher auf hohe Linux Kompatibilität zu achten. Weitere Tücken (hier vor allem bei Notebooks) lauern bei Grafik und WLAN Chips hier gibt es bei aktuellen Modellen oft erhebliche Einschränkungen, oder nur Treiber für Microsoft Windows. Viele WLAN Karten Treiber für Windows, lassen sich wohl auch unter Linux installieren, hierzu muss aber ein Umweg über das Programm Ndiswrapper gegangen werden. Wer „native“ Unterstützung will, sollte sich bei der Wahl der WLAN und Grafikkarte genau umsehen. Vor allem dann, wenn die 3D-Fähigkeiten der Grafikkarte voll genutzt werden sollen.

Diawo.de achtet auf maximal mögliche Kompatibilität der Komponenten, so erleben Sie keine bösen Überraschungen und müssen vor dem Hardwarekauf nicht Stunden oder Tage mit Recherchen verbringen. Hier finden Sie Linux kompatible PCs von Diawo:

Diawo Linux-PCs

Im Diawo-Onlineshop finden Sie fertig installierte Notebooks mit Ubuntu, OpenSuse, Linux Mint und weiteren Distributionen. Sie können jedes Notebook an Ihre Wünsche anpassen und erweitern. So ist ist möglich eine größere Festplatte auszuwählen, oder den RAM-Speicher zu vergrößern. Sollten Sie etwas ganz Spezielles suchen, hilft Diawo auch gerne persönlich weiter. Die Anrufzeiten finden Sie auf der Homepage (www.diawo.de). Das Team berät Sie auch gerne, um das für Sie perfekte Notebook zu finden. Übrigens! Im Shop gibt es nicht nur Notebooks, sondern auch tolle PCs und Workstations.

 Schauen Sie mal rein: diawo.de – Notebooks mit Linux

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Linus Torvalds Sprüche und Humor sind legendär. Nachdem nach seinem „Nvidia, F*ck You“ 2012 tatsächlich ein wenig Bewegung in die Treiber Entwicklung bei Nvidia gekommen ist und einige Monate später tatsächlich taugliche Treiber veröffentlicht wurden. Sind wir gespannt, ob nun ein Ruck durch die Linux Community geht und nun der PC-Desktop erobert wird. Ein wenig augenzwinkernd natürlich …

Hier gibt’s das passende Video. Bei Minute 28.30 geht’s los …

Wer aus der Windows-Welt zu Linux wechseln möchte, hat die Möglichkeit aus einer schier endlosen Liste von Linux-Distributionen zu wählen. Doch welches Linux ist das Richtige und mit welcher Distro kommen Einsteiger am besten zurecht. Wir versuchen, etwas Klarheit zu schaffen.

Grundlegend lässt sich die Linux-Welt in 8 große Hauptzweige zerlegen. Von diesen Hauptzweigen spalten sich noch verschieden Derivate ab, welche abgewandelte oder erweiterte Versionen der Mutterdistribution sind. Hier die wichtigsten Hauptzweige und jeweils darunter die bekanntesten Derivate.

1. Arch Linux (Linux Selbstbaukasten für technisch versierte Anwender)

2. Debian (hoch stabil, etwas schwierig einzurichten)

3. Ubuntu (für Einsteiger geeignet)
Ubuntu Derivate
– Zorin OS (sehr Windows ähnliche Oberfläche, für Einsteiger geeignet)
– Kubuntu (Ubuntu mit KDE-Desktop, für Einsteiger geeignet)
– Linux Mint (gut für Einsteiger geeignet)
– elementary OS (für Einsteiger geeignet, Mac OS X ähnlich).
– Lubuntu (für Einsteiger geeignet, ideal auf älteren PCs)

4. Gentoo Linux (nur für Profis)
Gentoo Derivate
– Chromium OS (Einsteiger freundlich)

5. Red Hat Linux
Red Hat Derivate
– Red Hat Enterprise (stabiles Linux für Firmen und Server)
– Fedora (konsequent OpenSource, nur für ambitionierte Anwender)
– CentOS (stabile Distribution für Firmen und Server)

6. Mandriva Linux (für Einsteiger geeignet)
Mandriva Forks und Derivate
– Mageia (für Einsteiger geeignet)
– PC Linux OS (für Einsteiger geeignet)

7. Slackware (nur für Profis)
Slackware Derivate
– Zenwalk (leichtgewichtiger Desktop für ambitionierte Anwender)

8. OpenSuse (für Einsteiger geeignet)
– Suse Linux Enterprise (stabile Distribution für Firmen und Server)

Des Weiteren viele kleinere oder kaum bekannte Projekte. Eine Liste mit weiteren Distributionen finden Sie hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Linux-Distributionen

Auf einige Distributionen gehen wir nun im Detail genauer ein.

1. Ubuntu Linux
Ist zusammen mit Linux Mint das wohl bekannteste und erfolgreichste Desktop-Linux. Nicht ohne Grund, denn Ubuntu sieht gut aus und lässt sich sehr leicht bedienen. Das Ubuntu-Projekt wird vom Software-Unternehmen Canonical Ltd. gesponsert, welches vom südafrikanischen Unternehmer Mark Shuttleworth gegründet wurde. Ubuntu ist sehr intuitiv und setzt auf einen schlichten, simplen Desktop. Einsteiger arbeiten sich meist schnell ein. Ist der Umstieg gelungen, möchten nur die wenigsten zurück zu ihrem vorigen Betriebssystem zurück.

Wir geben Ubuntu für die beste Einsteigerfreundlichkeit 5.5 von 6 Punkten.

Zur Homepage des Ubuntu Projekts

2. Linux Mint (Mate)
Basiert auf Ubuntu Linux, stellt jedoch eine andere Desktopoberfläche zur Verfügung (Mate / Cinnamon). Linux Mint enthält bereits von Haus aus viele unfreie Codecs und unterstützt daher MP3, DivX, AdobeFlash, Oracle Java und vieles mehr, ohne das etwas nachinstalliert werden muss. Linux Mint erlaubt sich hin und wieder kleiner Bugs, welchen den ansonsten sehr guten Desktop-Auftritt etwas trüben.

Wir geben Linux Mint für die gute Einsteigerfreundlichkeit 5.0 von 6 Punkten.

Zur Hompage von Linux Mint

3. Zorin OS
Sieht fast aus wie Windows, ist aber keines. Zorin OS orientiert sich im look and feel stark an Windows. Einsteiger, die ein möglichst Windows ähnliches Feeeling haben möchten, sind daher mit Zorin gut bedient. Da Zorin auf Ubuntu basiert, verfügt es über einen ausgereiften Unterbau. Leider ist die Umstellung auf Deutsch noch nicht ganz ausgereift. Es gibt eine kostenlose Core Version und eine kostenpflichtige Premium-Edition (ca. 9,90 €) .

Wir geben Zorin OS 4.0 von 6 Punkten.

Zur Homepage von ZorinOS

4. Mageia
Ist eine noch recht junge Distribution, die stetig neue Anhänger gewinnt und mit Sicherheit noch für einige Überraschungen gut ist. Mageia ist ein Fork des vor einigen Jahren sehr bekannten und Einsteiger freundlichen Mandriva Linux aus Frankreich. Leider ist die Dokumentation noch recht mager und auch in der Nutzung lauern deutlich mehr Tücken als bei Ubuntu oder Mint.

Wir geben Mageia 4.0 von 6 Punkten

Zur Homepage des Mageia Projekts

5. OpenSuse
Ist sehr komplex und richtet sich eher an Anwender, die sich mit Ihrem Betriebssystem beschäftigen möchten. Vieles funktioniert leider recht umständlich, weshalb OpenSuse aus unserer Sicht leider nicht allen Einsteigern zu empfehlen ist. Denn man stolpert hier leicht über kleiner Tücken, welche denn Spaß deutlich trüben können. Dennoch funktioniert ein perfekt eingerichtet OpenSuse System meist tadellos.

Wir geben 3.5 von 6 Punkten

Zur Homepage von OpenSuse

6. Fedora
Wer konsequent Freie-Software nutzen möchte und bereit ist auf das eine oder andere Feature zu verzichten, der ist mit Fedora gut bedient. Denn Fedora macht hier keine Kompromisse. Fedora verwendet keine unfreien Codecs und möchte es auch nicht. Es richtet sich daher an Anwender die nur OpenSource Software nutzen möchten. Folgt man dieser Philosophie, ist Fedora durchaus auch für Einsteiger geeignet. Für kompromisslose und ambitionierte Einsteiger versteht sich.

Wir geben Fedora 3.0 von 6 Punkten.

Zur Homepage des Fedora Projekts

Diese Übersicht gibt grob unsere Erfahrung im Umgang mit Hunderten von Kunden wieder, die wir in den letzten Jahren bei Diawo.de beraten haben. Fertig eingerichtete PCs für den Einstieg in Linux, finden Sie unter diesem Link.

Linux-PCs im Diawo.de Shop

Mehr als 20 Jahre ist es nun her, seit der Linux Erfinder Linus Torvalds die erste Version seines Linux-Kernels Online veröffentlichte. Seit dem hat sich viel getan, Linux findet in vielen Bereichen Verwendung. Auf dem Linux Kernel basierende Betriebssysteme werden auf über 32 % aller Server verwendet (Schätzungen gehen bis zu 55%). Der Marktanteil des Google Betriebssystems Android, welches auf Teilen des Linux Kernels basiert, wird inzwischen auf 85% aller Smartphones verwendet. Gigantische Supercomputer in Rechenzentren verwenden fast ausschließlich Linux, so liefen bereits Ende 2013 über 95% aller Supercomputer unter Linux. Des weiteren werkelt Linux in Navigationsgeräten, Digitalkameras, WLAN-Routern, NAS-Speichersystemen und weiteren Geräten. Doch was ist auf dem Desktop? In Büros, in Schulen, Ämtern und Zuhause auf dem klassischen PC oder Notebook wird Linux kaum verwendet. Der Marktanteil liegt bis Heute bei 1 bis 2% aller Desktops. Woran liegt dass? Hier ist unsere Meinung woran dies liegen könnte.

1. Anwender haben Angst vor dem fremden Betriebssystem. Es ist schwierig Hilfe zu finden, falls Probleme oder Hürden auftauchen. Lieber greift man daher zum gewohnten und altbewährten.

2. Die Auswahl an professionellen Programmen ist noch immer geringer. Es gibt zwar hochwertige Alternativen, diese sind jedoch nicht so bekannt oder es ist eine Umgewöhnung erforderlich.

3. Nur wenige Händler bieten Rechner mit vorinstalliertem Linux an. Hersteller von PCs installieren Linux nur selten vor, oder es werden in der Praxis nicht oder umständlich nutzbare Distributionen vorinstalliert.

4. Die Linux Welt ist leider sehr zerklüftet, die Konzepte sehr unterschiedlich und es fehlt ein wenig der gemeinsame Nenner. Es gibt viele verschiedene Desktop Oberflächen, Geschmacksrichtungen und Konzepte. Der Einsteiger ist hier oft überfordert.

5. Die Unterstützung externer Geräte ist oft mangelhaft. Mal kurz das Smartphone synchronisieren, ein Dokument über Wi-Fi ausdrucken, das Navi updaten, den Ebook-Reader synchronisieren. All dies kann unter Linux zu einer Herausforderung werden, oder gar unmöglich sein. Für den Endanwender ist dies oft unverständlich oder zu umständlich.

Trotzdem ist nicht alles schlecht und in den letzten Jahren hat sich viel getan, Linux bietet auch in vielen Bereichen Vorteile.

1. Es sind bis heute nur sehr wenige Linux-Viren bekannt, die Gefahr infiziert zu werden ist daher um ein vielfaches geringer. Die unzähligen Windows-Viren können Linux nicht angreifen und auch Spyware und Adware hat keine Chance. Ein Virenprogramm wird nicht benötigt und ist unnötig.

2. Die Auswahl an guter kostenloser OpenSource Software ist größer als unter Windows. Anwender die Ihren PC nur für das Internet, Office und alltägliche Aufgaben benutzen, sind mit Linux sogar oft besser bedient als mit einem Windows PC.

3. Wenn ein externes Gerät (wie z. B. ein Drucker oder Scanner) von Linux voll unterstützt wird, dann läuft es unter ohne zusätzliche Installation eines Treibers, sofort nach dem Einstecken, automatisch und out of the box.

4. Distributionen wie Ubuntu Linux haben mächtig aufgeholt, die Bedienung eines Linux Betriebssystems ist heute so einfach, wie die Benutzung eines Smartphones.

Was tut Diawo.de um die Nutzung für den Endanwender einfacher zu machen.

1. Diawo wählt alle Hardware nach maximaler Linux Kompatibilität aus. Böse Überraschungen und Probleme mit der Kompatibilität von im PC verbauten Hardware Komponenten bleiben daher aus.

2. Diawo hilft wenn es Probleme mit der Nutzung von Linux gibt, oder wenn ein Kunde Hilfe bei der Installation eines Programms oder Gerätes benötigt. Bei Kauf eines Notebooks oder PCs mit Linux erhält jeder Kunde 12 Monate E-Mail Support. Sollte es kompliziert werden, gibt es auch kostenlos Hilfe per Telefon.

3. Diawo installiert standardmäßig das beliebte und einfach zu bedienende Ubuntu Linux. Dieses wird so eingerichtet, dass der PC nach dem ersten Start sofort nutzbar ist. Natürlich installiert Diawo auf Wunsch auch andere Distributionen vor.

Hier finden Sie Linux PCs von Diawo.de
Hier finden Sie Linux Notebooks von Diawo.de