Das Netzteil ist eine der wichtigsten Komponenten, um einen zuverlässigen und dauerhaften Betrieb des Computers zu gewährleisten. Es bringt Stabilität bei der Ausgangsleistung, um so Komponenten zu schützen und diese mit ausreichend Strom zu versorgen. Bei den verwendeten Wattzahlen kommt es in erster Linie auf das System und die benötigte Leistung an, oft wird hier bei den Watt etwas übertrieben und ein viel zu großes Netzteil in den PC eingebaut. Vor allem die Anbieter von „billig PC Systemen“ möchte so eine hohe Leistung vortäuschen und durch die hohen Wattzahlen beeindrucken. Wir haben schon viele Systeme im Leerlauf und unter Belastung gemessen. Wir hatten noch kein Standard System, dass mehr als ca. 150 bis 200 Watt Strom benötigt. In der Regel ist daher ein Netzteil mit 300 Watt für fast jeden PC ausreichend. Nur Gamer-PCs und Profi Systeme (Workstations) können mehr Watt beanspruchen, wenn eine anspruchsvolle Grafikkarte oder eine andere stromhungrige innere Hardware betrieben wird.

Ein weiteres Problem ist es, dass viele Hersteller für Lockangebote ein billiges Netzteil verwenden, hierdurch wird der Preis des PCs um ca 20-50 Euro gedrückt. Ohne Rücksicht auf ein sehr sensibles Bauteil, welches sehr anfällig für Störungen und Ausfalle ist. Bei vielen billigen PCs ist das Netzteil übrigens daher oft das am häufigsten reklamierte Bauteil. Was bei einem Einkaufspreis von oft unter 15,00 bis 25,00 Euro für ein essenziell wichtiges Element des PCs nicht verwundert. Natürlich muss es nicht immer das teuerste Netzteil sein, gerade hier aber zu sparen ist jedoch riskant. Ein paar Euro mehr für ein gutes Netzteil sind hier richtig investiert.

PCs mit vernünftigen Netzteilen ab Werk finden Sie hier.

diawo.de

Im Diawo-Onlineshop finden Sie fertig installierte Notebooks mit Ubuntu, OpenSuse, Linux Mint und weiteren Distributionen. Sie können jedes Notebook an Ihre Wünsche anpassen und erweitern. So ist ist möglich eine größere Festplatte auszuwählen, oder den RAM-Speicher zu vergrößern. Sollten Sie etwas ganz Spezielles suchen, hilft Diawo auch gerne persönlich weiter. Die Anrufzeiten finden Sie auf der Homepage (www.diawo.de). Das Team berät Sie auch gerne, um das für Sie perfekte Notebook zu finden. Übrigens! Im Shop gibt es nicht nur Notebooks, sondern auch tolle PCs und Workstations.

 Schauen Sie mal rein: diawo.de – Notebooks mit Linux

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Die altbekannte mechanische Festplatte ist noch immer der meist eingesetzte Massenspeicher. Doch wo sind die Vor- und Nachteile der beiden Massenspeicher.

Gemeinsamkeiten von SSD und HDD

Die Festplatte und die SSD sind Massenspeicher und eignen sich zum Speichern von Dateien und zur Installation von Betriebssystemen und Programmen. Beide sind „nichtflüchtige“ Speicher, dies bedeutet, dass keine Stromversorgung für den Erhalt der Daten vorhanden sein muss. HDD und SSD werden über das S-ATA Interface mit dem Mainboard verbunden.

Die Unterschiede zwischen einer SSD und einer HDD.

SSDs haben im Gegensatz zu Festplatten keine mechanischen Bauteile.

SSDs verwenden Flash-Speicherzellen (MLC oder SLC) um die Daten zu speichern, während Festplatten Informationen in magnetischer Form festhalten.

SSDs arbeiten komplett lautlos und sind viel resistenter gegen äußerliche Einwirkungen.

SSDs weisen einen geringeren Stromverbrauch auf, was sich in einer geringeren Abwärme äußert und sich positiv auf die gesamte Systemtemperatur und den Stromverbrauch auswirkt.

SSDs sind gemessen an Speicherkapazität teuerer als eine mechanische Festplatte.

SSDs haben durch den Einsatz von Flash-Speicherbausteinen extrem geringe Zugriffszeiten von deutlich unter einer Millisekunde, was sich positiv auf das Arbeiten am Computer auswirkt. Schnelle Festplatten knacken gerade einmal die 10-Millisekunden-Grenze. Dies liegt daran, dass der mechanische Lese- und Schreibkopf der Festplatte vor dem eigentlichen Lesevorgang erst einmal an die richtige Stelle bewegt werden muss, dies kostet Zeit.

SSDs verfügen also über wesentlich höhere Transferraten, was sich positiv auf die Gesamtperformance des Computers auswirkt.

Fazit:

Nachteile der SSD: Teuer in der Anschaffung, noch keine Langzeiterfahrung.
Vorteile der SSD: Sehr schnell, robust, lautlos und keine mechanischen Bauteile.

Vorteile HDD:
Große Kapazitäten, günstiger Preis, bewährte Technik mit hoher Langzeiterfahrung.
Nachteile: Störanfälliger und langsamer als eine SSD

 

Fertige PCs mit SSD oder HDD finden Sie hier: www.diawo.de

Weitere Infos:

https://de.wikipedia.org/wiki/Festplattenlaufwerk

https://de.wikipedia.org/wiki/Solid-State-Drive

Eine DAW ist ein computergestütztes System zur Aufzeichnung und Bearbeitung von Musik. Ursprünglich war es die Bezeichnung für Geräte wie der Fairlight CMI, als dies mit dem PC noch nicht möglich war. Heute zeichnet eine Software wie z.B. Steinberg Cubase oder Magix Samplitude die Musik als einzelnen Spuren auf der Festplatte des Computers auf.

Eine gute DAW sollte über folgende Eigenschaften verfügen.

Leiser Betrieb, um beim Arbeiten an den Soundfiles nicht durch Störgeräusche abgelenkt zu werden. Man erreicht dies durch ein gedämmtes Gehäuse und leise Lüfter. Der PC benötigt auseichend CPU Power, um die Anforderungen der Software zu erfüllen und die großen Datenmengen verarbeiten zu können. Der PC benötigt Eingänge für USB 3.0 oder Firewire 400 / 800, um externe Audio Hardware an den PC anzuschließen (je nach Interface). Es muss sich um eine hochwertige Firewire-Karte handeln, um Aussetzer bei der Übertragung zu vermeiden. Eine schnelle, Festplatte mit einem großen Cache ab 32MB und mindestens 7200rpm Umdrehungszahl ist Pflicht. Auch gut, sind SSD (Solid State Drive) Festplatten, die eine sehr schnelle Datenübertragung zulassen. Zudem kann, eine Grafikkarte die es ermöglicht zwei Monitore an das System anzuschließen, sehr sinnvoll sein. Des Weiteren, ein hochwertiges Mainboard mit guten und stabilen Chipsätzen, um eine reibungslose Aufzeichnung ohne Ausfälle oder Abstürze zu garantieren. Auch enthalten sollte der PC, einen CD/DVD Brenner um Daten einzulesen und die fertigen Soundprojekte auf CD zu brennen. Als Ergänzung, kann ein Wechselrahmen für Sata-Laufwerke sinnvoll sein.


Was eine DAW nicht benötigt.

Eine zusätzliche Soundkarte ist in den meisten Fällen unnötig, die Aufzeichnung und Verarbeitung der Musik findet heute mit einem externen Audio-Interface oder Mischpult statt. Auch der Soundchip des Mainboards wird daher meist nicht benötigt. Auch eine übertrieben große Menge an Arbeitsspeicher macht ein System nicht schneller oder besser. Wirklich gutes Arbeiten, ist in den meisten Fällen schon mit 6 bis 8GB unter Windows 7 problemlos möglich. Systeme mit 16GB oder mehr, sind sehr gut ausgestattet und bieten genügend Reserven für sehr aufwendige Projekte und hungrige VSTs. Große Gaming-Grafikkarten gehören nicht in eine DAW, dise machen den PC nur unnötig laut und bringen keinen wirklichen Nutzen beim Arbeiten am Desktop. Ideal sind passiv gekühlte Business und Workstation Grafikkarten.

Eine detailierte Erläuterung des Themas finden Sie hier.

http://diawoblog.de/?p=65

Wir bieten komplette Digital Audio Workstations in unserem Onlineshop an. Es handelt sich hier um perfekte Recording Lösungen für Homerecorder und professionelle Studios.

Hier der Link zu den Produkten:

http://www.diawo.de

 

Alle, die sich mit dem Kachel-Desktop unter Windows 8 nicht anfreunden konnten, können vielleicht bald aufatmen. Denn mit Windows 9, könnte im Frühjahr 2015 das Startmenü auf den Windows-Desktop zurückkehren. Vermutlich soll dieser Schritt auch jene User die bisher an Windows 7 und XP festgehalten haben, auf ein aktuelles Microsoft Betriebssystem holen.

Bis Ende September soll eine offizielle Windows 9 Technology Preview zum Download bereitstehen. Wir sind gespannt, ob das Startmenü tatsächlich enthalten ist.

Hier gibt es das Video – Windows 9: Das neue Startmenü in Aktion.

Linus Torvalds Sprüche und Humor sind legendär. Nachdem nach seinem „Nvidia, F*ck You“ 2012 tatsächlich ein wenig Bewegung in die Treiber Entwicklung bei Nvidia gekommen ist und einige Monate später tatsächlich taugliche Treiber veröffentlicht wurden. Sind wir gespannt, ob nun ein Ruck durch die Linux Community geht und nun der PC-Desktop erobert wird. Ein wenig augenzwinkernd natürlich …

Hier gibt’s das passende Video. Bei Minute 28.30 geht’s los …

Wer aus der Windows-Welt zu Linux wechseln möchte, hat die Möglichkeit aus einer schier endlosen Liste von Linux-Distributionen zu wählen. Doch welches Linux ist das Richtige und mit welcher Distro kommen Einsteiger am besten zurecht. Wir versuchen, etwas Klarheit zu schaffen.

Grundlegend lässt sich die Linux-Welt in 8 große Hauptzweige zerlegen. Von diesen Hauptzweigen spalten sich noch verschieden Derivate ab, welche abgewandelte oder erweiterte Versionen der Mutterdistribution sind. Hier die wichtigsten Hauptzweige und jeweils darunter die bekanntesten Derivate.

1. Arch Linux (Linux Selbstbaukasten für technisch versierte Anwender)

2. Debian (hoch stabil, etwas schwierig einzurichten)

3. Ubuntu (für Einsteiger geeignet)
Ubuntu Derivate
– Zorin OS (sehr Windows ähnliche Oberfläche, für Einsteiger geeignet)
– Kubuntu (Ubuntu mit KDE-Desktop, für Einsteiger geeignet)
– Linux Mint (gut für Einsteiger geeignet)
– elementary OS (für Einsteiger geeignet, Mac OS X ähnlich).
– Lubuntu (für Einsteiger geeignet, ideal auf älteren PCs)

4. Gentoo Linux (nur für Profis)
Gentoo Derivate
– Chromium OS (Einsteiger freundlich)

5. Red Hat Linux
Red Hat Derivate
– Red Hat Enterprise (stabiles Linux für Firmen und Server)
– Fedora (konsequent OpenSource, nur für ambitionierte Anwender)
– CentOS (stabile Distribution für Firmen und Server)

6. Mandriva Linux (für Einsteiger geeignet)
Mandriva Forks und Derivate
– Mageia (für Einsteiger geeignet)
– PC Linux OS (für Einsteiger geeignet)

7. Slackware (nur für Profis)
Slackware Derivate
– Zenwalk (leichtgewichtiger Desktop für ambitionierte Anwender)

8. OpenSuse (für Einsteiger geeignet)
– Suse Linux Enterprise (stabile Distribution für Firmen und Server)

Des Weiteren viele kleinere oder kaum bekannte Projekte. Eine Liste mit weiteren Distributionen finden Sie hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Linux-Distributionen

Auf einige Distributionen gehen wir nun im Detail genauer ein.

1. Ubuntu Linux
Ist zusammen mit Linux Mint das wohl bekannteste und erfolgreichste Desktop-Linux. Nicht ohne Grund, denn Ubuntu sieht gut aus und lässt sich sehr leicht bedienen. Das Ubuntu-Projekt wird vom Software-Unternehmen Canonical Ltd. gesponsert, welches vom südafrikanischen Unternehmer Mark Shuttleworth gegründet wurde. Ubuntu ist sehr intuitiv und setzt auf einen schlichten, simplen Desktop. Einsteiger arbeiten sich meist schnell ein. Ist der Umstieg gelungen, möchten nur die wenigsten zurück zu ihrem vorigen Betriebssystem zurück.

Wir geben Ubuntu für die beste Einsteigerfreundlichkeit 5.5 von 6 Punkten.

Zur Homepage des Ubuntu Projekts

2. Linux Mint (Mate)
Basiert auf Ubuntu Linux, stellt jedoch eine andere Desktopoberfläche zur Verfügung (Mate / Cinnamon). Linux Mint enthält bereits von Haus aus viele unfreie Codecs und unterstützt daher MP3, DivX, AdobeFlash, Oracle Java und vieles mehr, ohne das etwas nachinstalliert werden muss. Linux Mint erlaubt sich hin und wieder kleiner Bugs, welchen den ansonsten sehr guten Desktop-Auftritt etwas trüben.

Wir geben Linux Mint für die gute Einsteigerfreundlichkeit 5.0 von 6 Punkten.

Zur Hompage von Linux Mint

3. Zorin OS
Sieht fast aus wie Windows, ist aber keines. Zorin OS orientiert sich im look and feel stark an Windows. Einsteiger, die ein möglichst Windows ähnliches Feeeling haben möchten, sind daher mit Zorin gut bedient. Da Zorin auf Ubuntu basiert, verfügt es über einen ausgereiften Unterbau. Leider ist die Umstellung auf Deutsch noch nicht ganz ausgereift. Es gibt eine kostenlose Core Version und eine kostenpflichtige Premium-Edition (ca. 9,90 €) .

Wir geben Zorin OS 4.0 von 6 Punkten.

Zur Homepage von ZorinOS

4. Mageia
Ist eine noch recht junge Distribution, die stetig neue Anhänger gewinnt und mit Sicherheit noch für einige Überraschungen gut ist. Mageia ist ein Fork des vor einigen Jahren sehr bekannten und Einsteiger freundlichen Mandriva Linux aus Frankreich. Leider ist die Dokumentation noch recht mager und auch in der Nutzung lauern deutlich mehr Tücken als bei Ubuntu oder Mint.

Wir geben Mageia 4.0 von 6 Punkten

Zur Homepage des Mageia Projekts

5. OpenSuse
Ist sehr komplex und richtet sich eher an Anwender, die sich mit Ihrem Betriebssystem beschäftigen möchten. Vieles funktioniert leider recht umständlich, weshalb OpenSuse aus unserer Sicht leider nicht allen Einsteigern zu empfehlen ist. Denn man stolpert hier leicht über kleiner Tücken, welche denn Spaß deutlich trüben können. Dennoch funktioniert ein perfekt eingerichtet OpenSuse System meist tadellos.

Wir geben 3.5 von 6 Punkten

Zur Homepage von OpenSuse

6. Fedora
Wer konsequent Freie-Software nutzen möchte und bereit ist auf das eine oder andere Feature zu verzichten, der ist mit Fedora gut bedient. Denn Fedora macht hier keine Kompromisse. Fedora verwendet keine unfreien Codecs und möchte es auch nicht. Es richtet sich daher an Anwender die nur OpenSource Software nutzen möchten. Folgt man dieser Philosophie, ist Fedora durchaus auch für Einsteiger geeignet. Für kompromisslose und ambitionierte Einsteiger versteht sich.

Wir geben Fedora 3.0 von 6 Punkten.

Zur Homepage des Fedora Projekts

Diese Übersicht gibt grob unsere Erfahrung im Umgang mit Hunderten von Kunden wieder, die wir in den letzten Jahren bei Diawo.de beraten haben. Fertig eingerichtete PCs für den Einstieg in Linux, finden Sie unter diesem Link.

Linux-PCs im Diawo.de Shop

Ein Audio-PC bzw. eine Digital Audio Workstation, ist ein PC mit der Musik aufgenommen und bearbeitet wird. Meist wird ein Audio-PC in Kombination mit einem Interface oder Mischpult verwendet. Der Rechner dient alleine zum steuern der Software, der Aufnahme auf Harddisk oder SSD sowie der Anwendung der Plugins. Geeignete Sequenzer sind Cubase, Samplitude, Sonar, Presonus Studio, Ableton Live oder Pro-Tools. Auf PCs wird meist das Betriebssystem Windows genutzt, Linux kommt nur selten zum Einsatz. Doch auch hier gibt es Lösungen wie z.B. das kostenlose Ubuntu Studio. Wer professionell arbeiten möchte, sollte jedoch auf Windows 7 – 64bit oder Windows 8 – 64bit zurückgreifen. Soll der PC mehr als 16 GB Arbeitsspeicher adressieren, muss zwingend auf die pro Variante von Windows zurückgegriffen werden, denn die Standardversion (Home Premium) kann maximal 16 GB adressieren.

Mainboard
Das Herzstück jedes Audio-PCs ist ein stabiles Mainboard. Wird hier die falsche Wahl getroffen, kann es zu einem langsamen, oder instabilen System kommen. Des Weiteren soll ein Audio-PC oft 5 bis 10 Jahre im Studio-Einsatz sein, das Mainboard sollte daher eine lange Lebensdauer garantieren. Hersteller von Audio-PCs verfügen in der Regel über die Erfahrung welches Board geeignet ist.

Arbeitsspeicher / RAM
Hochwertig und langlebig muss auch der Arbeitsspeicher sein, den ein Arbeitsspeicher kann schnell ausfallen oder kaputt gehen. Wird hier gespart – ist ein Defekt vorprogrammiert. Dies kann auch erst nach einigen Jahren passieren und ist auch bei hochwertigen Raum-Speichern nicht auszuschließen. Dennoch ist die Gefahr eines Ausfalls bei hochwertigen Speichern deutlich geringer. Keine Panik, sollte es zu einem Ausfall kommen, ist ein Ram-Modul auch schnell getauscht. Trotzdem, billige Speichermodule haben in einem Audio-PC nichts verloren. Achten Sie daher auf lange Garantielaufzeit beim Kauf eines PCs und beachten Sie das viele Computerhändler oft nur zwei Jahre Garantie geben.

Wie viel RAM benötige ich?
– 4 GB sind ausreichend um reines Harddiskrecording mit Standard-Effekten und einigen Standard-VSt-Plug-ins zu betreiben.
– 8 GB sind ausreichend für den Einstieg in die höher Ebene mit größeren anspruchsvolleren VST-Plug-ins.
– 16 GB sind die derzeit optimale Menge um professionell und mit anspruchsvollen VST-Plug-in zu arbeiten. Zudem sind Sie mit 16 GB sehr gut für die nächsten Jahre gerüstet.
– 32 können derzeit kaum ausgeschöpft werden und sind daher nur für Profis im High End Bereich zu empfehlen.

CPU / Prozessor
Die CPU ist das Gehirn jedes PCs, es ist daher wichtig, dass diese zuverlässig arbeitet. Hier gilt, es muss nicht immer die größte CPU sein. Ordentliche Probeaufnahmen, Vorproduktionen oder auch kleinere Studio-Produktionen sind schon mit einem Intel i3 möglich. Natürlich nur, wenn man hier nicht mit massenhaft Spuren und den größten VST-Plugins arbeitet. Richtig interessant wird es ab einem Intel-i5, noch besser der Intel-i7. Es kommt hier viel auf den Umfang der Projekte an, die realisiert werden sollen. Der Einsatz von „k“ Prozessoren (wie dem i7-4770k), kann übrigens ein großer Nachteil sein, denn einige Software-Sequenzer funktionieren mit diesen CPUs etwas instabil, es kann zu Abstürzen und Problemen kommen. Natürlich muss dich nicht der Fall sein, ein sauber übertakte System arbeitet oft genauso gut. Es bleibt aber immer ein Risiko, notwendig ist der Übertakt in der Praxis jedenfalls nicht. Besser ist es zu den Standard-CPUs ohne k zu greifen, gute Kandidaten sind hier derzeit der Intel i7-4770 und der Intel i5-4670.

Firewire und weitere externe Hardware
Um externe Hardware wie ein Firewire-Interface oder einen Firewire-Mischpult anzuschließen, benötigt der PC eine hochwertige Firewirekarte. Dies ist nicht der Fall, wenn Sie ein USB 2.0 oder 3.0 Interface verwenden. Bei der Wahl der richtigen Firewire-Karte ist einiges zu beachten, um mit Windows7 (oder auch 8) und einem modernen 64bit Sequenzer zu arbeiten, muss die Firewire zwingen volles 64bit unterstützen. Hier müssen Sie sehr vorsichtig sein, denn viele Firewirekarten bieten keine echtes 64bit, die Hersteller geben die Karten aber oft als voll 64bit tauglich aus. Für Top-Qualität setzen Profis auf Firewire-Chipsätze von Texas Instruments. Chipsätze von anderen Herstellern (z.B. Via) machen oft Probleme und sind nicht sehr praxistauglich. Einige Interfaces sind auch schon für USB 2.0 und USB 3.0 erhältlich. Es ist daher von Vorteil, wenn der PC auch diese Anschlüsse bietet.

Interne Soundkarte / Soundchip
Eine interne Soundkarte wird in der Praxis meist nicht benötigt, da in den meisten Fällen über ein externes Audio-Interface gearbeitet wird. Profis schalten die Onboard Soundchips daher meist ab.

Festplatte und SSD
Für Aufnahmen in Echtzeit, muss der PC über eine schnelle Festplatte mit 7200rpm und mindestens 16 MB Cache verfügen. Noch besser ist es, eine moderne SSD (Solid State Drive) zu verwenden. Eine der beliebtesten Varianten ist ein Mischsystem aus SSD und HDD (Festplatte). Hier wird eine SSD mit 120 GB bis 250 GB für das Betriebssystem verwendet und für Daten, Projekte und große Libarys eine klassische HDD mit 1000 bis 2000 GB. Bei Bedarf, können natürlich auch noch größere SSDs oder Festplatten eingesetzt werden.

Grafikkarte
Bei reinen Audio-PCs kann auf eine Grafikkarte verzichtet werden, gute Mainboards verfügen über verschiedene Anschlussmöglichkeiten. Ideal ist es, wenn HDMI, DVI und VGA zur Verfügung stehen. Soll der PC auch in anderen Bereichen wie z.B. für den Videoschnitt eingesetzt werden, sollte der PC um eine hochwertige Workstation-Grafikkarte ergänzt werden. Ideal sind hier Nvidia Quadro Grafikkarten mit Kepler Architektur. Wichtig ist auf jeden Fall sich kein lautes Monster einzubauen. Eine Highend Gaming-Grafikkarte ist in einem Audio-PC meist keine gute Wahl. Damit sind wir bei einem der wichtigsten Punkte, der Silent-Austattung.

Silent Ausstattung
Ein Audio-PC sollte sehr leise sein. Das ist vor allem dann wichtig, wenn der PC im selben Raum steht in dem auch aufgenommen wird. Durch die Lärmoptimierung, werden störende Geräusche während dem Mischen und Masterns zu vermieden. Eine konsequente Silent Ausstattung ist daher wichtig. Der PC sollte über eine professionelle Gehäuse-Dämmung und weitgehend passive Hardware verfügen. Noch besser ist es, zusätzlich einen professionellen Silent-CPU-Kühler in den PC einbauen zu lassen. Durch einen solchen Kühler (wie z.B. der Dark Rock Pro von BeQuiet!), bleibt ein PC auch unter Hochlast leise und dreht nicht auf selbst wenn das System stark belastet wird. Auch beim Netzteil sollte es ein gutes und bewährtes Silent-Netzteil sein, dass zudem keine störenden Frequenzen sendet, die dann auf den Abhörmonitoren hörbar werden.

Alles in allem ist die korrekte Zusammenstellung eines Audio-PCs ein größeres Projekt. Unsere Diawo Ultimate Workstations erfüllen alle diese Kriterien perfekt. Hier finden Sie perfekt konfigurierte Audio-PCs zu fairen Preisen.

Diawo Ultimate Workstation

 

Mehr als 20 Jahre ist es nun her, seit der Linux Erfinder Linus Torvalds die erste Version seines Linux-Kernels Online veröffentlichte. Seit dem hat sich viel getan, Linux findet in vielen Bereichen Verwendung. Auf dem Linux Kernel basierende Betriebssysteme werden auf über 32 % aller Server verwendet (Schätzungen gehen bis zu 55%). Der Marktanteil des Google Betriebssystems Android, welches auf Teilen des Linux Kernels basiert, wird inzwischen auf 85% aller Smartphones verwendet. Gigantische Supercomputer in Rechenzentren verwenden fast ausschließlich Linux, so liefen bereits Ende 2013 über 95% aller Supercomputer unter Linux. Des weiteren werkelt Linux in Navigationsgeräten, Digitalkameras, WLAN-Routern, NAS-Speichersystemen und weiteren Geräten. Doch was ist auf dem Desktop? In Büros, in Schulen, Ämtern und Zuhause auf dem klassischen PC oder Notebook wird Linux kaum verwendet. Der Marktanteil liegt bis Heute bei 1 bis 2% aller Desktops. Woran liegt dass? Hier ist unsere Meinung woran dies liegen könnte.

1. Anwender haben Angst vor dem fremden Betriebssystem. Es ist schwierig Hilfe zu finden, falls Probleme oder Hürden auftauchen. Lieber greift man daher zum gewohnten und altbewährten.

2. Die Auswahl an professionellen Programmen ist noch immer geringer. Es gibt zwar hochwertige Alternativen, diese sind jedoch nicht so bekannt oder es ist eine Umgewöhnung erforderlich.

3. Nur wenige Händler bieten Rechner mit vorinstalliertem Linux an. Hersteller von PCs installieren Linux nur selten vor, oder es werden in der Praxis nicht oder umständlich nutzbare Distributionen vorinstalliert.

4. Die Linux Welt ist leider sehr zerklüftet, die Konzepte sehr unterschiedlich und es fehlt ein wenig der gemeinsame Nenner. Es gibt viele verschiedene Desktop Oberflächen, Geschmacksrichtungen und Konzepte. Der Einsteiger ist hier oft überfordert.

5. Die Unterstützung externer Geräte ist oft mangelhaft. Mal kurz das Smartphone synchronisieren, ein Dokument über Wi-Fi ausdrucken, das Navi updaten, den Ebook-Reader synchronisieren. All dies kann unter Linux zu einer Herausforderung werden, oder gar unmöglich sein. Für den Endanwender ist dies oft unverständlich oder zu umständlich.

Trotzdem ist nicht alles schlecht und in den letzten Jahren hat sich viel getan, Linux bietet auch in vielen Bereichen Vorteile.

1. Es sind bis heute nur sehr wenige Linux-Viren bekannt, die Gefahr infiziert zu werden ist daher um ein vielfaches geringer. Die unzähligen Windows-Viren können Linux nicht angreifen und auch Spyware und Adware hat keine Chance. Ein Virenprogramm wird nicht benötigt und ist unnötig.

2. Die Auswahl an guter kostenloser OpenSource Software ist größer als unter Windows. Anwender die Ihren PC nur für das Internet, Office und alltägliche Aufgaben benutzen, sind mit Linux sogar oft besser bedient als mit einem Windows PC.

3. Wenn ein externes Gerät (wie z. B. ein Drucker oder Scanner) von Linux voll unterstützt wird, dann läuft es unter ohne zusätzliche Installation eines Treibers, sofort nach dem Einstecken, automatisch und out of the box.

4. Distributionen wie Ubuntu Linux haben mächtig aufgeholt, die Bedienung eines Linux Betriebssystems ist heute so einfach, wie die Benutzung eines Smartphones.

Was tut Diawo.de um die Nutzung für den Endanwender einfacher zu machen.

1. Diawo wählt alle Hardware nach maximaler Linux Kompatibilität aus. Böse Überraschungen und Probleme mit der Kompatibilität von im PC verbauten Hardware Komponenten bleiben daher aus.

2. Diawo hilft wenn es Probleme mit der Nutzung von Linux gibt, oder wenn ein Kunde Hilfe bei der Installation eines Programms oder Gerätes benötigt. Bei Kauf eines Notebooks oder PCs mit Linux erhält jeder Kunde 12 Monate E-Mail Support. Sollte es kompliziert werden, gibt es auch kostenlos Hilfe per Telefon.

3. Diawo installiert standardmäßig das beliebte und einfach zu bedienende Ubuntu Linux. Dieses wird so eingerichtet, dass der PC nach dem ersten Start sofort nutzbar ist. Natürlich installiert Diawo auf Wunsch auch andere Distributionen vor.

Hier finden Sie Linux PCs von Diawo.de
Hier finden Sie Linux Notebooks von Diawo.de